SchienceSlam

Mathematik hautnah. Wissenschaftler auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Mit seiner Forschung eine breite Öffentlichkeit erreichen. Diese Möglichkeiten bietet der Science Slam. In Anlehnung an den Poetry Slam kann man sich hier in seiner Vortragskunst messen. Anders als beim Poetry Slam geht es nicht um selbstgeschriebene Texte, sondern um wissenschaftliche Themen.

Aufgabe: Jeder Slammer erzählt in einem streng auf zehn Minuten begrenzten Vortrag aus seinem wissenschaftlichen Arbeitsalltag. Eigene Abschlussarbeiten können dabei ebenso als Vorlage dienen, wie aktuelle Forschungsprojekte.

Gesucht: Interessante, kurzweile Darbietungen mit Witz und Charme. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt: von schauspielerischen Einlagen bis hin zu klassischen Powerpoint-Präsentationen - Hauptsache unterhaltsam.

No-Gos: Sterile Fachvorträge sowie ein Übermaß an Fachterminologie.

Kür: Am Ende entscheidet das Publikum, wen es zum besten Slammer kürt.

Mathe-Slammer

Dirk Frettlöh, Institut für Mathematik der FU Berlin, hat sich am 16.02.2012  für das Science Slam Finale auf der IdeenExpo 2013 qualifiziert. Mit seinem Beitrag über "Aperiodische Pflastersteine" setzte er sich beim Slammen im Kulturzentrum Pavillon in Hannover gegen vier weitere Mitbewerber aus Hamburg, Halle und Hannover durch. Weiter Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier. Seinen Auftritt im April 2015 beim Science Slam in Köln finden Sie hier. Frettlöh legt humorvoll dar, was Mathematik ist und wofür wir sie brauchen.

Claudia Hein, HU Berlin, beteiligte sich an einem Science Slam in Berlin am 07. März 2011. Ihr Thema "Was das Mixen von Bowle mit 1 Million Dollar zu tun hat". Zum Beitrag geht es hier.

Benjamin Hiller, Klaus-Tschira-Preisträger des Jahres 2010, belegte beim Berliner Science Slam am 7.2.2011 den zweiten Platz. Sein Vortrag beschäftigte sich mit der Online-Optimierung: "Von Aufzügen zum Farbensortieren und wieder zurück."

Jennifer Rasch, Dipl. Math., HU Berlin, trat bei einem etwas anderen Science Slam an. Hier hatte jeder Slammer einen direkten "Gegner": einen so genannten "Toastmaster". Während die Slammer selbst wie gewohnt ein wissenschaftliches Thema ihres eigenen Forschungsgebietes vortrugen, wurden den Toastmastern zu Beginn ein Thema zugelost, auf das sie sich 45 Minuten lang vorbereiten konnten. Der Vortrag beschäftigt sich mit "Dem Bergsteigen per Wasserwaage, wozu man als Mathematiker eigentlich zu faul ist".
Zum Beitrag geht es hier.

Günter M. Ziegler, Professor für Mathematik an der FU Berlin, unterhielt sein Publikum beim Berliner Science Slam 2010 mit "Mathematik mit Smarties". Als "featured scienctist" trat er als Überraschungsgast außerhalb der offiziellen Wertung auf.

Veranstalter

Wer bei einem Science Slam dabei sein möchte - ob als Slammer oder Zuschauer/in - kann sich auf folgenden Internetseiten informieren:

scienceslam.de
Haus der Wissenschaft Braunschweig
IdeenExpo Hannover

oder auch im Youtube-Channel "Science Slam Deutschland".